Rechtsgebiet:

Körperverletzung &

sonstige Gewalt-Delikte

Ein weiterer Schwerpunkt unserer anwaltlichen Tätigkeit

Wenn bei zwei oder mehr Personen am gleichen Ort das Gemüt durchgeht, kommt es schnell zu körperlichen Auseinandersetzungen - insbesondere, wenn es zuvor zum Konsum von Alkohol und / oder Drogen kam. 

Wir vertreten häufig - je nach Fall - Beschuldigte im Strafverfahren oder Opfer beim Vorwurf von Körperverletzungshandlungen sowie wegen etwaiger Schmerzensgeldansprüche, aber auch nach anderen Gewalt-Straftaten.  

​Schlägereien auf privaten Feiern, kommerziellen Festen oder auch im Zusammenhang mit Disko-Besuchen sind häufig gekennzeichnet durch eine Vielzahl widersprüchlicher Zeugenaussagen hinsichtlich der angeblichen Mitwirkungsbeiträge der Beschuldigten. Aussagen der - ihrerseits häufig stark alkoholisierten - Zeugen der "jeweiligen Lager" sind gegenüberzustellen und auf ihren Glaubhaftigkeitsgehalt hin zu überprüfen. Doch selbst bei gänzlich unbeteiligten Zeugen ist in unserer umfangreichen Praxis immer wieder festzustellen, dass zunächst für einen Beschuldigten belastend erscheinende Aussagen zu relativieren sind oder gar nicht auf eigenen Wahrnehmungen des Zeugen basieren, sondern auf Gesprächen mit anderen oder auch auf Schilderungen in den sozialen Medien. 

Die Gefahr, hier als Unschuldiger strafrechtlich belangt zu werden, weil man zur falschen Zeit am falschen Ort war, ist relativ groß. Durch intensive Zeugenvernehmung versucht der Anwalt dann der Verteidiger in der gerichtlichen Hauptverhandlung die wahren Geschehnisse ans Licht zu bringen. 

In Fällen der tatsächlichen und beweisbaren aktiven Beteiligung an Gewalt-Handlungen wird versucht, die drohenden Rechtsfolgen auf ein angemessenes Maß zu reduzieren.  

Umgekehrt wird unsere Kanzlei regelmäßig damit beauftragt, Verletzte im Strafverfahren gegen ihre Peiniger als Nebenkläger zu vertreten und ein angemessenes Schmerzensgeld für sie durchzusetzen. 

Wir verteidigen Sie beim Vorwurf körperlicher Gewalt

Häufig ist der Tatvorwurf nicht beweisbar.

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DR. SVEN HUFNAGEL

RECHTSANWALT FÜR STRAFRECHT

CLAUDIA HUFNAGEL

RECHTSANWÄLTIN FÜR STRAFRECHT

Als Verteidiger übernimmt er regelmäßig Fälle u.a. aus den nachfolgenden Delikts-Gruppen: 

  • Körperverletzung (v.a. §§ 222, 223, 224, 226, 227, 229, 340 StGB) 

  • Beteiligung an einer Schlägerei (§ 231 StGB)

  • Nötigung und Bedrohung (§§ 240, 241 StGB)

  • Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte (§§ 113, 114, 115 StGB)

  • räuberischer Angriff auf Kraftfahrer (§ 316a StGB)

  • Raub und räuberischer Diebstahl (§§ 249, 250, 251, 252, 316a StGB)

  • räuberische Erpressung (§§ 253, 255 StGB)

Sie ist als Verteidigerin v.a. tätig bei 

  • Körperverletzung (v.a. §§ 222, 223, 224, 226, 227, 229, 340 StGB) 

  • Beteiligung an einer Schlägerei (§ 231 StGB)

Opfer-Vertretung mit Wissen und Erfahrung

Wenn wir nicht als Verteidiger tätig sind, vertreten wir oft Opfer eines tätlichen Angriffs (z.B. nach einer Schlägerei) oder Hinterbliebene von Opfern (z.B. nach Mord / Totschlag). Durch den Beitritt zum Strafverfahren gegen den Beschuldigten als Nebenkläger sorgen wir für einen Weg aus der Passivität. Das Opfer erhält somit eine Position, die ihm gebührt. 

Schadensersatzansprüche können dann entweder schon Strafverfahren geltend gemacht werden oder gesondert auf dem Zivilrechtsweg. 

Damit Geschädigte einer Straftat nicht nur Zeugen bleiben

Wir sind auch Mitglieder der Opferhilfe-Organisation "Weisser Ring". 

"Aber ist es denn nicht widersprüchlich, wenn Sie manchmal Beschuldigte und manchmal Opfer vertreten?" Diese häufiger zu hörende Frage können wir beruhigt verneinen - es ist im Gegenteil ausgesprochen nützlich für unsere jeweiligen Mandanten, dass wir beide Positionen bestens kennen und uns jeweils in die Lage des "Gegen-Anwalts" hineindenken können.

Nähere Informationen zur Opfer-Vertretung erhalten Sie hier

Tipps & Hinweise für Beschuldigte bei Gewalt-Delikten

Grundsätzlich sollte niemand als Beschuldigter bei der Polizei vorschnell eine Aussage zu Protokoll geben - schon gar nicht, wenn er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht. Denn derartige Aussagen sind in der Regel nicht mehr zu korrigieren und haben häufig erhebliche Selbstbelastungs-Tendenz. Der bessere Weg ist es meist, zunächst von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen.

Der frühestmöglich beauftragte Rechtsanwalt wird dann Akteneinsicht nehmen und nach sorgfältiger Prüfung in Absprache mit dem Beschuldigten die weitere Verteidigungstaktik ausarbeiten und gegebenenfalls dessen Aussage schriftlich vortragen. 

Tipps & Hinweise für Opfer von Gewalt-Straftaten

www.anwalt-strafrecht.com ist ein Angebot der Kanzlei Dr. Hufnagel Rechtsanwälte

Frohsinnstraße 26 - D-63739 Aschaffenburg - Tel.: (+49) 06021-21322 - anwalt@dr-hufnagel.de