Rechtsgebiete im Strafrecht

Nachfolgend informieren wir über die Teil-Gebiete des Strafrechts, in denen die Rechtsanwälte Dr. Sven Hufnagel  und Claudia Hufnagel als Verteidiger oder als Opfer-Vertreter tätig sind. 

Mandate auf dem Gebiet des Steuerstrafrechts übernimmt unsere Kanzlei prinzipiell nicht.  

 
 
Männer mit Gewehren
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ALLGEMEINES STRAFRECHT

Rechtsanwalt Dr. Sven Hufnagel bearbeitet als Strafverteidiger häufig Fälle aus den nachfolgend genannten Kategorien des allgemeinen Strafrechts:

  • Vermögensdelikte:

    • Betrug und Diebstahl

    • Unterschlagung und Untreue

    • Raub und Erpressung

  • Gewaltdelikte:

=> siehe eigenständige Rubrik "Körperverletzung und sonstige Gewalt-Delikte"

  • Sachbeschädigungsdelikte:

    • Sachbeschädigung

    • Brandstiftung
       

  • Aussage- und Beleidigungsdelikte

  • Urkundendelikte:

    • Urkundenfälschung
       

  • Straftaten gegen die öffentliche Ordnung:

    • Hausfriedensbruch

  • Verkehrsdelikte:

=> siehe eigenständige Rubrik "Verkehrs-Strafrecht und Ordnungswidrigkeiten-Recht"

Rechtsanwältin Claudia Hufnagel verteidigt insbesondere bei Straf- und Bußgeldsachen im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr sowie nach Körperverletzungshandlungen im Zusammenhang mit Schlägereien.

VERKEHRS-STRAFRECHT & ORDNUNGSWIDRIGKEITEN-RECHT

Das Verkehrsstrafrecht weist die Besonderheit auf, dass häufig Verkehrsteilnehmer mit langjähriger Fahr-Erfahrung und ohne jeglichen Hang zu Straftaten aufgrund einer Unachtsamkeit oder einer Fehleinschätzung erstmalig unliebsamen Kontakt zu den Strafverfolgungsbehörden bekommen (z.B. bei angeblicher Unfallflucht). Dann geht es bei ihnen ebenso wie auch bei bewusst unter dem Einfluss von Rauschmitteln fahrenden Verkehrsteilnehmern schnell um noch am Vorfallstag eintretende Fahrverbote. Die Wucht derartiger Eingriffe und die sofort spürbaren Auswirkungen auf das Privat- und vor allem das Berufsleben sind gravierend. Nun ist so schnell wie möglich fachkundige Hilfe erforderlich. Diese erhalten Sie bei uns.

Darüber hinaus bestehen umfangreichste Erfahrungen und Kenntnisse in der Verteidigung in Ordnungswidrigkeiten (v.a. Geschwindigkeitsüberschreitungen, Abstandsunterschreitungen und Rotlichtverstöße).

 

Wir wurden bereits mehrfach in den Anwaltslisten des FOCUS- und des STERN-Magazins gekürt

Piratenflagge
Gehen
 
 

KÖRPERVERLETZUNG &

SONSTIGE GEWALT-DELIKTE

Zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen zwei oder auch mehr Personen kommt es sehr häufig aus unterschiedlichsten Gründen. Streit um Geld, Eifersucht wegen der Herzensdame, heftige Diskussionen und Beleidigungen führen schnell zu Handgreiflichkeiten - insbesondere, wenn noch Alkohol dazu kommt. 

Die Verteidigung derartiger Beschuldigter auf der einen Seite, wie auch die Vertretung der Opfer in anderen Verfahren erfordert gerade aufgrund der häufig zahlreichen Schilderungen mehr oder weniger glaubhafter Zeugen akribische Sachverhalts-Arbeit.

 

Wir helfen mit Kompetenz und Erfahrung in beiden Fällen.

JUGEND-STRAFRECHT

Das Jugendstrafrecht sieht für jugendliche und heranwachsende Straftäter, die zur Tatzeit zwischen 14 und 20 Jahre alt waren, besondere erzieherisch orientierte Rechtsfolgen und zahlreiche verfahrensrechtliche Besonderheiten im Verfahrensrecht vor.

 

Dr. Sven Hufnagel vertritt seit vielen Jahren zahlreiche Beschuldigte in diesem Entwicklungsstadium sowohl bei leichteren Vorwürfen wie z.B.

  • Ladendiebstahl

  • Sachbeschädigung

  • Körperverletzung

  • Fahrten unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss

  • Leistungserschleichung ("Schwarzfahren")

als auch bei schwerer wiegenden Delikte wie z.B.

  • Betrug

  • Raub- und Erpressung ("Abrippen")

  • unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln.

Das Ziel der Verteidigung liegt - wenn ein Freispruch oder eine Einstellung nicht zu bewirken sein sollte - in einer angemessenen Rechtsfolge, die den gesamten Umständen und dem Entwicklungsstand des Beschuldigten gerecht wird und ihm für den weiteren Lebensweg keine unnötigen Steine vor die Füße setzt (z.B. durch Vermeidung eines Eintrags im polizeilichen Führungszeugnis).

 
 
Stapel der Pillen

BETÄUBUNGSMITTEL-STRAFRECHT

Handlungen im Zusammenhang mit Drogen sind im Betäubungsmittelgesetz (§§ 29, 29a, 30, 30a, 30b BtMG) umfassend unter Strafe gestellt. Verboten wird dort nahezu alles mit Ausnahme des rein selbstgefährdenden Konsums. Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) erfasst somit sowohl das kriminelle Handeln der Dealer, als auch das des "kleinen Abnehmers" von Betäubungsmitteln.

 

Es drohen insbesondere bei Handlungen mit "nicht geringen Mengen" empfindliche Freiheitsstrafen. Deswegen, aber auch wegen zahlreicher verfahrensrechtlicher Besonderheiten ist dringend eine kompetente anwaltliche Verteidigung schon zu einem frühen Zeitpunkt des Verfahrens zu empfehlen. 

SEXUAL-STRAFRECHT

Im Bereich der Sexual-Straftaten geht es in der Regel entweder um den Tatvorwurf der Verbreitung, des Erwerbs oder Besitzes von verbotenem pornographischen Material oder um Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Zu nennen sind hierfür vor allem folgende Tatbestände: 

  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

    • sexuelle Nötigung und Vergewaltigung (§§ 177, 178 StGB)

    • sexuelle Belästigung (§ 184j StGB)

    • Beischlaf zwischen Verwandten (§ 173 StGB)
       

  • Straftaten mit pornographischem Bezug

    • Verbreitung pornographischer Schriften (§§ 184, 184a StGB)

    • Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften (§§ 184b, 184c StGB)

Verfahren mit dem Tatvorwurf des sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und anderen Schutzbefohlenen (v.a. §§ 174, 176, 176a, 176b, 182 StGB) werden aus prinzipiellen Gründen nicht zu Zwecken der Verteidigung übernommen.

Opfer von Sexual-Straftaten vertreten wir als Nebenkläger.

​​​Sowohl Täter, als auch Opfer haben aufgrund der höchstpersönlichen Betroffenheit in solchen Verfahren in der Regel ein Interesse daran, den Fall nicht zu sehr in der Öffentlichkeit austragen zu müssen. Dies versucht Dr. Sven Hufnagel im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu gewährleisten.

 

CORONA-STRAFEN UND GELDBUßEN

Die Corona-Pandemie ließ für jeden unvorstellbare Sorgen aufkommen, sei es in gesundheitlicher oder in wirtschaftlicher Hinsicht. Unzählige Unternehmen gerieten in Not und beantragten staatliche Finanzspritzen - doch nicht immer sind die Voraussetzungen hierfür gegeben.

Zugleich führten weitreichende Einschränkungen der Freiheitsrechte und der beruflichen Möglichkeiten zu erheblichen zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen und zum Teil auch zu Protest-Haltungen und Verstößen gegen Infektionsschutz-Regelungen. 

 

Typisch sind etwa folgende Delikte:

  • Subventionsbetrug

  • Eingehungsbetrug durch nicht gelieferte Kauf-Gegenstände

  • häusliche Gewalt / vorsätzliche Körperverletzungen

  • sexuelle Übergriffe

  • fahrlässige Körperverletzung durch Infizierung eines anderen

  • Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz und darauf basierende Verfügungen

Manches hiervon stellt zugleich juristisches Neu-Land dar. Insbesondere die sich zum Teil wöchentlich und von Bundesland zu Bundesland verändernden Regelungen werfen Fragen nach der erforderlichen Bestimmtheit und Verfassungsmäßigkeit auf. 

Beim Vorwurf des Subventionsbetruges stellen sich ebenfalls zahlreiche rechtliche Fragen, die der Klärung bedürfen. 

Wir halten das gesamte Thema für so komplex und gewichtig, dass wir uns dafür entschieden haben, eine gesonderte Themen-Seite unter der Domain www.corona-strafe.de zu erstellen, die detaillierte Informationen bereit erhält. Zu dieser gelangen Sie über den nachfolgenden Button. 

www.anwalt-strafrecht.com ist ein Angebot der Kanzlei Dr. Hufnagel Rechtsanwälte

Frohsinnstraße 26 - D-63739 Aschaffenburg - Tel.: (+49) 06021-21322 - anwalt@dr-hufnagel.de